Zuallererst gibst du alle Zutaten in eine Rührschüssel und vermischst sie kurz miteinander.
Danach verknetest du den Teig gründlich. Ich mache das mittlerweile mit der Hand und mit Handschuhen, du kannst aber auch einen Handmixer mit Knethaken verwenden.
Falls der Teig noch zu trocken ist, gibst du nach und nach etwa 10–20 ml Wasser dazu. Dadurch wird der Teig schön geschmeidig.

Sobald der Teig schön geschmeidig ist und sich alle Zutaten gut verbunden haben, formst du daraus eine Kugel.
Anschließend lässt du den Teig etwa 30 Minuten ruhen und aufgehen. Decke die Schüssel dafür am besten mit einem Trockentuch ab, damit die entstehende Wärme durch die Hefe nicht sofort entweicht.
Im Winter kannst du die Schüssel zum Gehen gut auf die Heizung stellen. Im Sommer reicht meistens die normale Raumtemperatur in der Wohnung.

Nach etwa 30 Minuten siehst du, dass der Teig ordentlich aufgegangen ist.
Forme den Teig nun am besten zu einer Wurst und schneide daraus 5 gleich große Teile ab.

Anschließend rollst du die erste Pizza mit einem Nudelholz aus. Falls du kein Nudelholz hast, kannst du auch eine leere Wasserflasche oder eine ähnliche Flasche verwenden.
Bestäube die Arbeitsfläche vorher großzügig mit Mehl. Danach rollst du den Teig von innen nach außen möglichst rund aus.
Wenn der Teig ausgerollt ist sollte man ihn am besten direkt auf eine bemehlte Pizzaschaufel legen, da es hinterher mit Belag um ein vielfaches schwieriger ist die Pizza auf die Schaufel zu bekommen. (Die Pizzaschaufel war eine der besten Investitionen für Pizza am Grill) Wenn man noch keine Pizzaschaufel hat, kann man auch versuchen die Pizza auf ein bemehltes Backpapier zu legen und diese dann anschließend von dem Backpapier auf den Pizzastein gleiten lassen.
Belege die Pizza nun nach Belieben. Verwende dabei nicht zu viel Tomatensauce, damit sie später nicht von der Pizza auf den Pizzastein läuft.
Wichtiger Hinweis: Prüfe vor dem Einsatz eines großen Pizzasteins die Anleitung deines Gasgrills. Bei manchen Gasgrills darf die Grillfläche nicht vollständig abgedeckt werden, damit Hitze und Luft richtig zirkulieren können. Lasse im Zweifel seitlich etwas Fläche frei und verwende keinen Pizzastein, der den kompletten Grillrost blockiert.
Platziere den Pizzastein mittig auf dem Grill und heize ihn ordentlich auf.
Lass den Stein einige Minuten richtig heiß werden, damit der Pizzaboden später schön knusprig wird.

Wenn der Grill etwa 250–350 °C erreicht hat, schaltest du die Brenner direkt unter dem Pizzastein komplett aus. Sonst kann der Teig von unten zu schnell anbrennen.
Falls dein Grill nicht so groß ist, kannst du eine Gittererhöhung unter den Stein legen. Dadurch bekommt der Pizzastein mehr Abstand zu den Brennern.
Lass die restlichen Brenner weiter auf hoher Leistung laufen, damit die Garraumtemperatur auch beim Wechseln der Pizzen stabil bleibt.
Wenn die Garraumtemperatur zwischendurch zu stark abfällt, schließt du den Deckel und wartest kurz, bis der Grill wieder etwa 250 °C erreicht.

Schiebe die belegte Pizza auf den heißen Pizzastein und schließe den Deckel des Gasgrills. Nach etwa 3–4 Minuten ist die Pizza fertig, wenn der Rand knusprig ist und der Käse geschmolzen ist. Behalte die Pizza dabei im Blick, da die Backzeit je nach Temperatur und Teigdicke leicht variieren kann.

Wenn Käse oder Sauce auf den Pizzastein läuft, kratzt du die Rückstände zwischendurch vorsichtig mit einem Schaber ab. Verwende dafür kein Wasser und kein Spülmittel, da der Stein Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Danach kannst du direkt die nächsten Pizzen backen.
Nach der letzten Pizza heizt du den Pizzastein noch einmal vollständig auf. Anschließend entfernst du angebrannte Reste mit einem Holzschaber oder Ceranfeldschaber. Verfärbungen und schwarze Stellen sind bei einem Pizzastein normal und beeinträchtigen die Nutzung nicht.